In neuem Kleid bereit für den Sommer

Gwatt

Die neue Freizeitzone im Dreieck zwischen Campingplatz und der Nordseite des Bonstettenparks ist fertig umgestaltet und der Rasen angesät. Die zweite Etappe wird im November im Parkinnern gestartet.

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Auf dem modernen Spielplatz tummeln sich Kinder unterschiedlichen Alters. Klein und Gross schlendert über die neu angelegten und teils anders geführten Wege. Die mit Kies gestalteten Uferflächen laden zum Verweilen ein und erleichtern den Einstieg in den See.

Die umgestaltete Freizeitzone beim TCS-Campingplatz und im nördlichen Bereich des Bonstettenparks im Gwatt ist rechtzeitig bereit für die bevorstehende Sommersaison.

Der Freizeitbereich ist nicht nur attraktiviert, sondern auch gelichtet worden. Wer heute vom Restaurant her seinen Blick in Richtung See schweifen lässt, hat wegen der ausgeholzten Bereiche fast freie Sicht in den Park und zu den Bergen.

Martin Zobrist, Projektleiter für den Masterplan Bonstettengut vom Amt für Stadtliegenschaften (vgl. Kasten), ist zufrieden mit den vollendeten Arbeiten der ersten Etappe und zeigt auf die Grünflächen. «Wegen des lange trockenen Wetters ist der frisch angesäte Rasen etwas langsamer als erwartet gewachsen», sagt Zobrist, «doch dank des Regens ist er fürs Betreten jetzt stark genug.»

Neue Liegewiese, neuer Weg

Zum veränderten Wegnetz vor dem TCS-Campingplatz gehört ein fünfzig Meter langes neues Teilstück. Dieses führt als Rundweg am Spielplatz und an der erweiterten rund 1500 Quadratmeter grossen Wiese vorbei und endet beim Restaurant mit dem neuen Namen Thunersee, welches der TCS seit dieser Saison selbst mit einer eigenen Wirtin betreibt.

«Dieser Rundweg ist bereits in den Plänen Ende der 1920er-Jahre eingezeichnet, welche die frühere Eigentümerin der Campagne Bellerive, die Baronin Betty Lambert, damals noch von Bonstetten, von den Architekten erstellen liess», erzählt Martin Zobrist und faltet die Parkskizze aus jener Zeit auf.

Für die neue Freizeitzone konnte sich die Stadt mit dem TCS einigen, der den Umfang des Campingplatzes zugunsten der neuen Liegewiese um ­einige Standplätze reduziert hat.

Noch zu optimieren sind die bestehenden WC-Anlagen neben dem Restaurant. «Wir sind uns bewusst, dass es noch zusätzliche braucht», sagt Martin Zobrist. Dies werde jedoch frühestens 2020 möglich sein. «Diesen Sommer stellen wir erneut einen Toiletten­wagen hin.»

Parkordnung folgt später

Die Freizeitzone endet nach den Grillplätzen im Park, gleich vor der Halbinsel namens Schorenkopf. Bei den Föhren, welche die Baronin in den 1930er-Jahren aus Südfrankreich liefern und setzen liess, beginnt die Parkzone. Noch gelten die bestehenden Regeln.

«Beim Spielplatz müssen die Hunde – wie übrigens das schweizerische Hundegesetz vorgibt – an der Leine geführt werden», sagt Martin Zobrist. «Die neue Parkordnung, welche für alle Pärke in Thun gelten wird, ist noch in Arbeit.»

Berner Zeitung

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