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In Papis BMW mit Tempo 100 durch die Stadt Bern

In Bern wurde ein 21-jähriger Schweizer zu einer bedingten Freiheitsstrafe verurteilt, weil er mit über 100 Stundenkilometern durch die Stadt raste. Es ist im Kanton Bern der erste Fall, bei dem der neue Gesetzesartikel für Raser angewendet wurde.

«Nicht auf den Tacho geblickt» – so begründete der gestern verurteilte Raser, weshalb er Anfang Jahr mit 101 Stundenkilometern durch die Winkelriedstrasse in Bern gebolzt ist.
«Nicht auf den Tacho geblickt» – so begründete der gestern verurteilte Raser, weshalb er Anfang Jahr mit 101 Stundenkilometern durch die Winkelriedstrasse in Bern gebolzt ist.
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Da sitzt er nun, ein properer junger Bursche mit sorgfältig arrangiertem Bürstenschnitt, und sorgt für eine unrühmliche Premiere: Der 21-jährige Schweizer ist der Erste, der im Kanton Bern nach der neuen Rasergesetzgebung verurteilt wurde. «Ich möchte nicht unbedingt zu den Rasern gehören. Das war ein Missgeschick, etwas, das ich nicht mehr machen möchte», gab er vor dem Berner Regionalgericht treuherzig zu Protokoll.

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