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Jugendliche wollen im «Chessu» bleiben

Wenn es nach Stadtpräsident Alexander Tschäppät geht, soll die Jugend vom Gaskessel weg in die Innenstadt ziehen. Die Jugendlichen sehen das anders, sie wollen im Gaswerkareal bleiben.

Der Gaskessel ist ihr Zuhause: Nicolas Barbier und Francisco Droguett (l.) halten nichts von den Umzugsplänen von Alexander Tschäppät.
Der Gaskessel ist ihr Zuhause: Nicolas Barbier und Francisco Droguett (l.) halten nichts von den Umzugsplänen von Alexander Tschäppät.
Susanne Keller

Ein Wunsch für seine letzte Legislatur als Berns Stadtpräsident sei, «dass wir in der Innenstadt Raum schaffen für die Jugendlichen». Alexander Tschäppät sorgte für Zündstoff, als er Anfang Monat seinen persönlichen Wunschzettel für die angebrochene Legislatur präsentierte. «Mit der Verlegung der Drogenanlaufstelle an der Hodlerstrasse böte sich ein guter Standort für einen zentralen, zeitgemässen Treffpunkt für die Jugend», sagte Tschäppät. Ein weniger guter Standort scheint für ihn der Gaskessel zu sein. Der sei vielen Jungen schon zu peripher gelegen.

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