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Jugendlicher erfindet Angriff mit Messer und Raubüberfall

Ein Jugendlicher gab Anfang September an, in Trubschachen ausgeraubt und in Bern angegriffen worden zu sein. Nun stellte sich heraus, dass er beides erfunden hatte.

Anfang September wurden der Kantonspolizei Bern ein Raubversuch in Trubschachen und ein Angriff in Bern auf einen jungen Mann gemeldet. Der junge Mann hatte angegeben, dass er am Abend des 1. September in Trubschachen im Bereich einer Sägerei von zwei Unbekannten mit Messern bedroht worden sei. Dabei soll das vermeintliche Opfer leicht verletzt worden sein.

Nur einen Tag später ging eine Meldung von einem Spital in Bern ein, weil sich ein Mann mit Schnittverletzungen bei ihnen gemeldet hatte. Die Abklärungen ergaben, dass es sich um dasselbe Opfer wie beim gemeldeten Raub in Trubschachen handelte.

Bei den aufgenommenen Ermittlungen konnte vom mutmasslichen Opfer in Erfahrung gebracht werden, dass er in Bern an der Brunngasshalde an diesem Tag von einem Unbekannten mit einem Messer angegriffen und verletzt worden sei.

Abklärungen und Befragungen haben in der Zwischenzeit ergeben, dass beide Geschichten des jungen Mannes nicht stimmen. Er fügte sich die Verletzungen jeweils selbst zu und erfand die beiden Meldungen zu den Vorfällen. Gegen den Jugendlichen wird nun wegen Irreführung der Rechtspflege ermittelt.

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