Zum Hauptinhalt springen

Karibische Gefühle und ein «Landei» aus dem Emmental

Mit viel Akrobatik, tänzerischen Einlagen und Ansprachen wurde gestern die BEA offiziell eröffnet. Die Frühlingsmesse unter dem Motto «wild» dauert bis zum 4.Mai.

Kunsthandwerk Wachter, Vallon (FR), Freigelände G5, Stand 30«Ich komme seit 30 Jahren an die BEA, und die diesjährige Messe  war für mich umsatzmässig die zweitschlechteste überhaupt», erzählt Anna Wachter aus dem freiburgischen  Vallon. An ihrem Stand auf dem Freigelände (hinter der Halle 1)  verkaufte und gravierte sie Kunsthandwerke und Modeschmuck aus Stahl und Silber;   Ringe, Ohrclips, Uhrenbänder, Zigarettenetuis. «Nur vor 15 Jahren war das Wetter an der BEA noch schlechter», meint Wachter. Sie komme trotzdem wieder.sru
Kunsthandwerk Wachter, Vallon (FR), Freigelände G5, Stand 30«Ich komme seit 30 Jahren an die BEA, und die diesjährige Messe war für mich umsatzmässig die zweitschlechteste überhaupt», erzählt Anna Wachter aus dem freiburgischen Vallon. An ihrem Stand auf dem Freigelände (hinter der Halle 1) verkaufte und gravierte sie Kunsthandwerke und Modeschmuck aus Stahl und Silber; Ringe, Ohrclips, Uhrenbänder, Zigarettenetuis. «Nur vor 15 Jahren war das Wetter an der BEA noch schlechter», meint Wachter. Sie komme trotzdem wieder.sru
Walter Pfäffli
Glaser Gartenmöbel, Lyss, Freigelände,  G8, Stand 14Das Gartenmöbelgeschäft Glaser aus Lyss war zum 40.Mal an der BEA vertreten. Nicht ohne Stolz erzählt die Firmeninhaberin Kathrin Köhli,  dass sie für dieses runde Jubiläum von der BEA-Leitung ein Diplom erhalten habe. Die diesjährige BEA sei für ihr Unternehmen «durchzogen» verlaufen. «Die Verkäufe lagen unter dem Durchschnitt, letztes Jahr lief es  besser», sagt sie. Was noch am besten verkauft wurde  – trotz Regenwetter –  seien die Sonnenschirme gewesen.sruIm Bild: Margrit Keller, Kathrin Köhli, Regula Indermühle.
Glaser Gartenmöbel, Lyss, Freigelände, G8, Stand 14Das Gartenmöbelgeschäft Glaser aus Lyss war zum 40.Mal an der BEA vertreten. Nicht ohne Stolz erzählt die Firmeninhaberin Kathrin Köhli, dass sie für dieses runde Jubiläum von der BEA-Leitung ein Diplom erhalten habe. Die diesjährige BEA sei für ihr Unternehmen «durchzogen» verlaufen. «Die Verkäufe lagen unter dem Durchschnitt, letztes Jahr lief es besser», sagt sie. Was noch am besten verkauft wurde – trotz Regenwetter – seien die Sonnenschirme gewesen.sruIm Bild: Margrit Keller, Kathrin Köhli, Regula Indermühle.
Walter Pfäffli
Wie jedes Jahr ist das Gelände durch das Riesenrad schon von Weitem erkennbar.
Wie jedes Jahr ist das Gelände durch das Riesenrad schon von Weitem erkennbar.
Isabelle Mäder
1 / 11

Dass sich Gegensätze nicht widersprechen, sondern komplementär sind, wurde an der BEA-Eröffnungsfeier vom Freitag eindrücklich vorgeführt. Da stürmen wilde Hip-Hopper auf die Bühne und legen rasante Breakdance-Einlagen hin, da spricht gemächlich (aber nicht langweilig) der Emmentaler Grossratspräsident Bernhard Antener von Gräben, die es nicht gibt. Und da tanzen Latinos leichtfüssig und geschmeidig, nachdem sich Nicolas Markwalder, VR-Präsident der Bernexpo AG, über das Messemotto «wild» und die Verwilderung der Sitten im politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Leben geäussert und sich bei Stadt und Kanton für die Auflösung des Jenischen-Camps bedankt hat. Zur Eröffnungszeremonie kamen mehrere Hundert Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft, Sport und Kultur. Er, Bernhard Antener, sei nicht deshalb eingeladen worden, weil er abgekürzt BEA heisse, meinte der Grossratspräsident in seiner launigen Rede. «Sie haben mich eingeladen, weil ich der sogenannt höchste Berner bin.» Aber das sei so eine Sache mit dem höchsten Berner. «Es ist so wie mit dem höchsten Berg in Holland – niemand kennt ihn.» Es habe sich hier ein wirtschaftlich-urbanes Publikum versammelt, «da ist der Antener aus dem Emmental der falsche Redner.» Zudem sei er ein Messemuffel. «Man sieht mich, wenn überhaupt, am Langnau-Märit.»

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.