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Keine Chance für Raucherstübli

Der Berner Stadtrat hatte am Donnerstagabend kein Erbarmen mit an der Kälte frierenden Rauchern: Er lehnte einen Vorstoss ab, der für diese analog zum Fixer- und Alkistübli Lokalitäten für Raucher forderte.

Das gehe schon aus rechtlichen Gründen nicht.

Altrocker Jimy Hofer versuchte, den Stadtrat mit einem engagierten Votum für das Anliegen zu gewinnen, kleinere Betriebe wie Bars und Eckkneipen als Raucherstübli zuzulassen. Er sehe nicht ein, weshalb es zwar Fixerstübli und Alkistübli gebe, die Raucher aber nur noch draussen - «schlotternd vor Kälte» - eins rauchen dürften. Das sei «menschenverachtend».

Eine Diskussion zum Vorstoss fand nicht statt; er unterlag mit 32:20 Stimmen. Der Gemeinderat sah in seiner schriftlichen Antwort keine rechtliche Handhabe für eine Annahme.

Auch für das Anliegen, die Drogenszene auf der Münsterplattform besser zu kontrollieren, fand Hofer keine Mehrheit. Der Gemeinderat argumentierte, das Gebiet um das Münster bilde heute schon einen polizeilichen Schwerpunkt. Auch die präventiv tätige Organisation PINTO stelle eine deutlich bessere Situation fest als noch vor wenigen Jahren.

SDA/js

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