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Ohne Sparprogramm geht es nicht

Die Pensionskasse und Investitionen in Schulanlagen sind happige Posten im Könizer Budget 2016. Es weist ein Minus von rund 3 Millionen Franken aus. Die Schulden steigen weiterhin stark an.

Die Gemeinde Köniz ist in den letzten Jahren stark gewachsen. Dies bringt in vielen Bereichen Mehrausnahmen mit sich.
Die Gemeinde Köniz ist in den letzten Jahren stark gewachsen. Dies bringt in vielen Bereichen Mehrausnahmen mit sich.
Andreas Blatter

Es bleibt dabei: Die Steuern steigen in Köniz 2016 nicht. Am Donnerstag präsentierte Gemeindepräsident Ueli Studer (SVP) ein Budget mit unverändertem Steuerfuss von 1,49, das bei einem Aufwand von 221 Millionen ein Minus von 2,8 Millionen Franken vorsieht.

Vor einem Jahr tönte es ganz anders: Studer kündigte für 2016 höhere Steuern an. Im Frühling machte der Gemeinderat dann eine Kehrtwende, weil die Rechnung 2014 besser ausfiel als erwartet. Am Donnerstag führte Studer weitere Gründe für den Verzicht ins Feld: ein Sparprogramm, mehr Spielraum in der Abschreibungspolitik und die Aussicht, dass auch das laufende Jahr finanziell besser abschliesst als prognostiziert. Doch warnte Studer auch: Ab 2019 sehe es finanziell wieder weit schlechter aus.

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