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Knechts Glaubwürdigkeit steht auf dem Spiel

Gemeindepräsident Eduard Knecht bleibt bei seiner Darstellung, ein Zehnjähriger sei spätnachts mit einer Wodkaflasche erwischt worden. Dokumentiert ist der Vorfall nirgends, Zweifel sind da.

Eduard Knecht wird von der SPplus scharf kritisiert.
Eduard Knecht wird von der SPplus scharf kritisiert.
Urs Baumann

Die wichtigste Frage bleibt offen: Hat die Polizei im vergangenen Sommer in Wohlen einen zehnjährigen Jungen nach Mitternacht aufgegriffen, mit einer Wodkaflasche im Rucksack? Und haben sich die Eltern geweigert, ihren Sprössling abzuholen? Laut Gemeindepräsident Eduard Knecht (FDP) hat es diesen Vorfall gegeben. Das hat Knecht gegenüber seinen Kolleginnen und Kollegen in der gestrigen Gemeinderatssitzung bestätigt, wie es in einer Mitteilung heisst. Das sei ihm so vonseiten der Kantonspolizei zu Ohren gekommen, legte er dar. Bei der Polizei ist der geschilderte Fall aber nicht rapportiert. Deshalb kann der Gemeinderat nicht überprüfen, ob der Vorfall wirklich passiert ist. In den letzten Tagen kamen daran immer mehr Zweifel auf, selbst aus Kreisen des Gemeinderats.

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