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Köniz schnürt Sparpaket

Köniz, die viertgrösste Gemeinde im Kanton Bern, muss sparen. Der Gemeinderat hat ein Entlastungspaket im Umfang von 6,6 Millionen Franken geschnürt. Damit soll die Gemeinde ab 2014 wieder schwarze Zahlen schreiben.

Luc Mentha, Gemeindepräsident von Köniz.
Luc Mentha, Gemeindepräsident von Köniz.
Adriana Bella

Das Entlastungspaket muss noch vors Parlament.

Insgesamt prüfte der Gemeinderat rund 150 Massnahmen, deren 59 hat er verabschiedet, wie aus einer Mitteilung vom Donnerstag hervorgeht. Der Gemeinderat sieht sowohl auf der Einnahmen- wie auf der Ausgabenseite Massnahmen vor.

Gemeindepräsident Luc Mentha (SP) nannte auf Anfrage etwa die Schliessung der speziellen Sekundarklassen am Gymnasium Lerbermatt. Für das Standortmarketing will der Gemeinderat weniger Mittel zur Verfügung stellen. Auch die Investitionen sollen um ein bis zwei Millionen gekürzt werden. Schliesslich soll die Bevölkerung 2014 auch auf ein geplantes Köniz-Fest verzichten.

Einnahmeseitig will der Gemeinderat unter anderem Landgeschäfte forcieren oder den Kostendeckungsgrad bei den Kindertagesstätten verbessern.

Steuern vorderhand unangetastet

Weitere Massnahmen, darunter die Erhöhung der Steuern, befinden sich «in einem Reservepool», wie Mentha auf Anfrage ausführte. Das heisse, dass die Steuern noch unangetastet bleiben. Köniz hat erst 2010 die Steuern gesenkt.

Einzelne Massnahmen haben die Freisinnigen auf den Plan gerufen. Sie kritisieren insbesondere die Klassenschliessung am Gymnasium. Damit würde die Gemeinde gegen einen Volksentscheid verstossen, schreibt die FDP in einer Mitteilung vom Donnerstag. Eine Steuererhöhung würde die Partei rundweg ablehnen.

(SDA)

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