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Komitee «Rettet den Bund» stellt Tätigkeit ein

Das Komitee zur Rettung der Berner Tageszeitung «Der Bund» ist zufrieden mit der Zusammenarbeit von «Bund» und «Tages- Anzeiger»: Die neue Zeitung sei besser geworden und habe auch die Qualität der Konkurrenz «Berner Zeitung» angehoben.

Das Berner Modell funktioniert: Ein Verlag, der zwei Zeitungen herausgibt, die in Konkurrenz stehen.
Das Berner Modell funktioniert: Ein Verlag, der zwei Zeitungen herausgibt, die in Konkurrenz stehen.
Andreas Blatter

Das stellt das Komitee nach knapp 200 Ausgaben des neuen «Bund» fest. Aufgrund der erfreulichen Entwicklung stelle das Komitee seine Aktivitäten bis auf weiteres ein, heisst es in einem Communiqué vom Freitag. «Sollten es die Umstände erfordern, kann das Komitee jederzeit reaktiviert werden.»

Die Abonnementszahlen haben sich seit dem Relaunch der Zeitung im Oktober 2009 stabil «und somit aus unserer Sicht erfreulich» entwickelt, wie der Medienverantwortliche der Espace Media Groupe am Freitag auf Anfrage ausführte. Die Erneuerungsquoten der in den letzten Monaten fälligen Abonnemente bewerte die Espace Media Groupe als sehr gut.

Keine Fusion

Vor genau einem Jahr, am 14. Mai 2009, hatte die Tamedia entschieden, den «Bund» nicht mit der «BZ» zu fusionieren, sondern weiterhin als eigenständigen Titel herauszugeben. Neu kooperiert die Traditionszeitung aber eng mit dem «Tages-Anzeiger», wovon sie nach Ansicht des Rettungskomitees tagtäglich profitiert.

Der neue «Bund» sei noch besser als der alte, laute der Tenor. Zudem behalte der Grossraum Bern zwei publizistische Stimmen. Die gegenseitige Kontrolle und der Wettbewerb mit der «BZ» wirkten sich positiv aus.

Das Komitee «Rettet den Bund» zählt 16'500 Mitglieder. Hunderte von ihnen spendeten im Winter 2008/09 rund 33'000 Franken und ermöglichten so eine Kampagne gegen die Einstellung des «Bund».

SDA

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