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Kunstmuseum und Klee-Zentrum: Unter einem Dach, aber in zwei Häusern

Zusammenrücken auf dem Berner Kunstplatz: Das Kunstmuseum Bern und das Zentrum Paul Klee werden künftig unter einer strategischen Leitung zusammenarbeiten. Die Einsparungen setzen beide Institutionen individuell ein.

Gemeinsam für den Kunstplatz Bern: Matthias Frehner, Direktor Kunstmuseum Bern, Christoph Schäublin, Präsident Kunstmuseum Bern, Regierungsrat Bernhard Pulver, Projektleiter Marcel Brülhart, Ulrich Sinzig, Präsident Zentrum Paul Klee, und Peter Fischer, Direktor Zentrum Paul Klee (von l. nach r.)
Gemeinsam für den Kunstplatz Bern: Matthias Frehner, Direktor Kunstmuseum Bern, Christoph Schäublin, Präsident Kunstmuseum Bern, Regierungsrat Bernhard Pulver, Projektleiter Marcel Brülhart, Ulrich Sinzig, Präsident Zentrum Paul Klee, und Peter Fischer, Direktor Zentrum Paul Klee (von l. nach r.)
Susanne Keller

Da sitzen sie wieder, die Vertreter des Kunstmuseums Bern, des Zentrums Paul Klee (ZPK) und des Regierungsrats, am gleichen Ort wie schon im letzten Dezember. Damals wurden im Haus der Universität zwei mögliche Modelle der Zusammenarbeit vorgestellt: ein Fusions- und ein Kooperationsmodell. Nun präsentieren sie nach monatelangen Verhandlungen unter Federführung des Projektleiters Marcel Brülhart den Entscheid. Zukünftig werden das Kunstmuseum und das ZPK von einem gemeinsamen Stiftungsrat gesteuert, die beiden Direktorenstellen bleiben bestehen. Statt fusioniert wird also enger zusammengerückt: Die Ausstellungsprogramme werden zeitlich und thematisch aufeinander abgestimmt, und auf dem internationalen Leihmarkt soll ein gemeinsamer Auftritt die Museen für Ausstellungspartner noch attraktiver machen. «Ich freue mich über diese dauerhafte Lösung», so der zuständige Regierungsrat Bernhard Pulver an der gestrigen Medienkonferenz.

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