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Kurden-Demo: Polizei droht mit Internet-Pranger

Die Berner Polizei hat Bildmaterial eines Mannes, der an der Kurden-Demo im August einen Passanten mit Fusstritten und Faustschlägen verletzte. Sie droht mit der Veröffentlichung der Bilder, falls sich der Mann nicht meldet.

Die Kundgebung startete auf dem Berner Bahnhofplatz.
Die Kundgebung startete auf dem Berner Bahnhofplatz.
Martin Bürki
Die Gruppe marschierte durch die Spitalgasse.
Die Gruppe marschierte durch die Spitalgasse.
Martin Bürki
Bereits am Donnerstag und Freitag fanden in Bern kleinere Kundgebungen von Kurden statt.
Bereits am Donnerstag und Freitag fanden in Bern kleinere Kundgebungen von Kurden statt.
Martin Bürki
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Am Rande einer unbewilligten Kurden-Demo am 20. August kam es in der Berner Innenstadt zu einer Ausseinandersetzung. Mehrere Demonstrationsteilnehmer verletzten einen Passanten mit Faustschlägen und Fusstritten.

Die Kantonspolizei Bern konnte durch Zeugenaussagen und Auswertung von Bildmaterial einen mutmasslichen Täter bezeichnen, der den Passanten während der Auseinandersetzung auch gegen den Kopf trat. Der mutmassliche Täter konnte vorerst nicht identifiziert werden, wie die Kantonspoizei in einer Medienmitteilung kundgibt.

Die Kantonspolizei Bern droht dem Täter nun mit einem Internetpranger. Am Dienstag, 11. Oktober, werden auf der Website der Kantonspolizei Bern zunächst zwei verdeckte Bilder des Täters veröffentlicht. Falls dies nach einer Woche nicht zur Identifikation des Mannes führt, werden am 18. Oktober um 11 Uhr Fotos veröffentlicht, die den Mann unverdeckt zeigen.

Sollte sich der Tatverdächtige bis zu einem der genannten Zeitpunkte melden oder identifiziert worden sein, wird von der jeweiligen Publikation abgesehen.

Der Tatverdächtige oder Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich bei der Kantonspolizei Bern unter der Telefonnummer 031 634 41 11 zu melden.

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