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Kurzer Weg zur Genesung

1,1 Kilometer legt ein Patient bei einem Aufenthalt in der Insel im Durchschnitt zurück. Das ist zu viel, findet Kurt Weibel, Ingenieur und Gesamtprojektleiter Baubereich am Inselspital.

Diese Schneise wird eine Hauptverbindung des Inselpitals.
Diese Schneise wird eine Hauptverbindung des Inselpitals.
Beat Mathys

«Die Kliniken, die zusammengehören, werden künftig näher beisammen sein», erklärt Kurt Weibel, Ingenieur und Gesamtprojektleiter Baubereich am Inselspital. So findet ein besserer ­Wissensaustausch des medizinischen Personals statt, so wird bei der Transportkapazität gespart, so werden die Patienten schneller gesund, ist Weibel überzeugt.

Für die Beschleunigung des Genesungsprozesses sind hier aber nicht die Ärzte, sondern die Ingenieure verantwortlich. Sie müssen Lösungen dafür finden, kürzere Wege zu erschliessen, ohne den laufenden Betrieb zu unterbrechen.

Eine wahrhaftige Herkulesaufgabe, wie sich am gestrigen Medientag der Schweizerischen Vereinigung Beratender Ingenieurunternehmungen am Inselspital gezeigt hat. Denn die Insel ist sozusagen organisch gewachsen. Die Konsequenz davon ist, dass an allen Ecken und Enden des Inselspitals gebaut werden muss.

Herzstücke für die kürzeren Wege sind die beiden Tunnel, die jetzt gerade im Tagbau zwischen Wirtschaftsgebäude und Organzentrum erstellt werden. «Die ganze Infrastruktur wird über diese beiden Tunnel verbunden», sagt Weibel.

Hier bewegen sich dereinst jene Patienten, die ambulant behandelt werden, und die Besucherinnen zwischen den Gebäuden hin und her.

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