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Laupener Chronik ist erschienen

Kurz vor dem Jahresende ist der neue Laupener «Achetringeler» da. Das ganze Jahr über arbeiteten 100 Personen an der traditionsreichen Chronik.

Zum 92. Mal und in einer Auflage von 2000 Stück liegt der neue «Achetringeler» vor. Seinen Namen hat er vom alten Laupner Brauch, dem Achetringele, einem Umzug, der jeweils in der Silvesternacht durchs Stedtli zieht.

Eine Zeichnung davon prangt auf dem Deckblatt der Chronik aus dem ehemaligen Laupenamt. Traditionell ist auch der Inhalt des Blattes: Den Neujahrsgruss des Nachtwächters findet man immer zuverlässig auf Seite 3 – in diesem Fall Seite 2917, weil die Nummerierung seit der ersten Ausgabe fortlaufend erfolgt.

Gewerbe, Vereine, Chronik

Ehrenamtlich schreibende Autoren erzählen. Da ist etwa die Geschichte über das Verschwinden der Gärtnereien in Thörishaus. Waren es während der Kriegsjahre noch über 40, blieben 2001 noch 11.

Der Landwirt Jürg Rytz schreibt über die Landumlegung Gammen und Jakob Schluep, der ehemalige Gemeindepräsident von Münchenwiler, über die Reformation in Bernisch Murten. Zum Schluss, wie immer, die Chroniken von Laupen, Mühleberg, Neuenegg und Thörishaus, zusammengestellt vom Neuenegger Hanspeter Beyeler. Der «Achetringeler» bietet Lesestoff für lange Winterabende.

Treue Inserenten

Das Heft finanziert sich aus dem Verkauf – 12 Franken pro Stück –, aus Spenden und Inseraten. Letztere sind bemerkenswert, da einige Gewerbebetriebe seit 92 Jahren inserieren. Schon in der Nummer 1 warb der Laupner Gasthof Bären für Speis und Trank. Das tat er durchgehend jedes Jahr, bis zur Ausgabe 92.

Verkaufsstellen, alte Ausgaben und mehr: www.derachetringeler.ch.

lfc

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