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Leerer Sitz bei BDP im Stadtrat

Die BDP hat nach mehreren Abgängen keine Ersatzleute mehr. Jetzt muss sie zum zweiten Mal jemanden nachnominieren.

Muss zum zweiten Mal nachnominieren: Die BDP.
Muss zum zweiten Mal nachnominieren: Die BDP.
Urs Baumann

Gross war im November 2008 der Jubel bei der kurz zuvor gegründeten BDP: Von ihren zehn Kandidaten schafften es sechs in den Stadtrat. Inzwischen sind sechs von ihnen bereits wieder ausgeschieden, und nicht alle Nichtgewählten mochten nachrutschen. Nun hat die Partei keine Ersatzleute mehr und muss zum zweiten Mal nachnominieren.

Der neuste Rücktritt betrifft Thomas Bürki, wie der «Bund» letzten Samstag schrieb. Für dessen Nachfolge habe die BDP jene Personen im Auge, die im März erfolglos für den Grossrat kandidiert hätten, sagte Kurt Hirsbrunner, Co-Präsident der BDP Stadt Bern. Sobald eine Person gefunden sei, reiche die BDP bei der Stadtkanzlei einen Antrag ein. Die Stadtkanzlei prüfe diesen und lasse dann die Nomination vom Gemeinderat bestätigen. Die BDP will laut Hirsbrunner die Nachfolge für den freien Sitz zügig klären. Und auch das Prozedere in der Stadtverwaltung «geht rassig», sagte er.

Anfang Juli erst war Claudia Meier die letzte BDP-Stadträtin gewesen, die nicht mehr im Stadtrat sitzen mochte. Damals war Sonja Bietenhard nachnominiert worden, die einst den Bundesräten Ogi und Widmer-Schlumpf gedient hatte.

BZ/hae

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