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Leuchtendes Beispiel im Asylwesen

Und plötzlich reden alle von Riggisberg: Die 2500-Seelen-Gemeinde gilt als Vorbild im Zusammenleben von Einheimischen und Asylsuchenden – trotz eines schlechten Starts.

Das Bundesratsreisli führte am Donnerstag nach Riggisberg. (2.7.2015)
Das Bundesratsreisli führte am Donnerstag nach Riggisberg. (2.7.2015)
Stefan Anderegg
Auf dem Weg zu den Asylbewerbern: Beim Durchgangszentrum Riggisberg schreiten die Bundesrätinnen und Bundesräte hinab zur Unterkunft – mit Simonetta Sommaruge an der Spitze (rechts, Mitte).
Auf dem Weg zu den Asylbewerbern: Beim Durchgangszentrum Riggisberg schreiten die Bundesrätinnen und Bundesräte hinab zur Unterkunft – mit Simonetta Sommaruge an der Spitze (rechts, Mitte).
Stefan Anderegg
Feststimmung auf dem Ringplatz: Hier treffen die Bundesräte auf die Bieler Bevölkerung. (2. Juli 2015)
Feststimmung auf dem Ringplatz: Hier treffen die Bundesräte auf die Bieler Bevölkerung. (2. Juli 2015)
André Simonazzi/Twitter
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Plötzlich war Riggisberg in aller Munde. Als Gemeinde, der es gelungen ist, ein gutes Zusammenleben mit den 150 Asylbewerbern vor Ort zu etablieren: Spätestens seit Anfang Juli, als der Bundesrat auf seinem traditionellen Jahresausflug im Riggisberger Asylzentrum haltmachte, ist das so.

Fernsehbilder und Zeitungsreportagen trugen die Botschaft ins Land hinaus, und erst vor Wochenfrist doppelte die Zeitschrift «Schweizer Familie» nach. Auf ihrem Titel zeigte sie Einheimische und Fremde friedlich vereint, stellte dazu eine Botschaft, wie sie zur aktuellen Flüchtlingskrise kaum besser passen könnte. «Wir sind Riggisberg».

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