Loubechehr zum Zweiten

Bern

Am Freitag lädt das lokale Gewerbe der unteren Altstadt in Bern zum «Gänggele».

Die Initiantinnen: Zimi Kesselring, Arlette Schneider, Karin Hänni und Karin Hänzi Berger (von links) (Archivbild).

Die Initiantinnen: Zimi Kesselring, Arlette Schneider, Karin Hänni und Karin Hänzi Berger (von links) (Archivbild).

(Bild: Christian Pfander)

76 Läden, zwei Restaurants, eine Weinbar, ein Café, eine Gelateria und ein Yogastudio sind dieses Jahr bei der zweiten Durchführung des Loubechehr dabei. Die Läden machen dabei nicht nur länger die Türen auf, sondern sorgen auch für Gassenprogramm: In der Postgasse wird Flamenco getanzt, in der Rathausgasse kann man preisgekrönte Schokolade degustieren, und in der Brunngasse erlebt man live Handwerk und Performance.

Lanciert wurde der Anlass von Zimi Kesselring, Arlette Schneider, Karin Hänni und Karin Hänzi Berger letztes Jahr zum ersten Mal. Kesselring ist Anfang Jahr ausgewandert, die anderen haben allesamt selbst in der unteren Altstadt ein Geschäft. Inspiriert wurden sie vom Adventsanlass im Dezember, bei dem die Gewerbetreibenden die untere Altstadt schmücken und so die Weihnachtskundschaft bezirzen.

«Zusammen Kundschaft anziehen, das ist das Erfolgsrezept», sagt Karin Hänzi. Letztes Jahr sei der Loubechehr gut gelaufen, insbesondere in der Münstergasse sei unglaublich viel los gewesen. «Wir merken, wenn einige Geschäfte ein Programm gemeinsam aufstellen, dann springt der Funke über», sagt Hänzi.

Einige Geschäfte seien nicht mehr dabei, weil es nicht rentiert habe. «Aber man muss längerdran bleiben als ein Jahr», sagt Hänzi. Dafür seien andere dazugekommen. Für Restaurants sei der Event weniger attraktiv als für Läden, weil sie freitags gut gebucht seien. Unterstützt wird der Event auch von Bern City und Berner Hotels.

cla

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