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Mehrkosten beim Feuerwehrstützpunkt: Stabe erneut im Zwielicht

Nicht nur die Mehrkosten beim Berner Bärenpark schlagen hohe Wellen. Auch die happige Überschreitung beim Feuerwehrstützpunkt Forsthaus West sorgt für Kritik an den Stadtbauten Bern (Stabe).

Der Stützpunkt soll neu 53,9 Mio.Franken statt der in der Abstimmungsbotschaft genannten 35 Millionen kosten.

In einer am Donnerstag im Stadtrat diskutierten Interpellation stiessen sich SP und Grünliberale nicht nur an diesen Mehrkosten, die seit längerem bekannt sind. Störend sei auch, dass der Preisträger nach Erteilung der Baubewilligung ausgeladen werden soll. Damit werde die Jury desavouiert und das obsiegende Architekturbüro «zum Sündenbock gestempelt».

Die Stadt Bern präsentiere sich nicht nur bei den Stimmberechtigten in schiefem Licht, sie müsse auch befürchten, künftig nur noch «die zweite Garnitur» bei ihren Architekturwettbewerben dabei zu haben. Es zeige sich einmal mehr, dass die Stabe mit grossen Projekten überfordert sei. Sie habe den Wettbewerb für das Projekt ohne genügende Abklärungen gestartet.

Sicherheitsdirektor Reto Nause sagte zum Vorstoss, er hoffe, dass nun die Vergangenheitsbewältigung abgeschlossen sei. Das wichtige Projekt sei ohnehin in Rückstand geraten. Jetzt stehe es aber auf soliden Beinen, und es sei Transparenz geschaffen worden.

Nause versprach ausserdem ein «rigoroses Controlling». Klar sei weiter, dass Stadtrat und Volk zum teurer gewordenen Projekt Stellung nehmen könnten.

SDA/js

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