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Mein Name ist... Dachs

In der Rubrik «Mein Name ist...» stellen wir jeden Tag ein Tier vor, das in oder an der Aare lebt.

Graben, das mach ich gerne. Und das kann ich auch gut: Dafür gab mir die Natur an den Vorderpfoten fünf Zehen mit langen, gebogenen Krallen. Super Werkzeuge, sage ich euch. Ich und meine Familie wohnen in einem vielschichtigen Bau. Er führt meterweit in die Erde, hat viele verwinkelte Gänge und manchmal sogar mehrere Etagen.

Unsere Häuser sind so toll, dass auch andere Wildtiere ihre Freude daran haben. Etwa der Fuchs – der nistet sich gerne bei uns ein. Das dulden wir zwar, wirklich mögen tun wir es nicht. Besonders, weil der Fuchs seine Geschäfte einfach irgendwo in einem Gang erledigt. So etwas gibt es bei uns gar nicht: Wer gross oder klein muss, der geht dafür bitte raus. Wir sind nämlich sehr saubere Tiere, pflegen minutiös unser Fell und graben etwas Abseits unseres Baus extra ein Loch, eine sogenannte Kloake, um unseren Kot darin zu sammeln.

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In der Erde wühlen hilft mir auch bei der Nahrungsbeschaffung. Ich mag Larven, etwa von Engerlingen, oder kleine Wirbeltiere, wie Mäuse. Diese spüre ich ganz einfach mit meiner guten Nase auf und grabe mich dann bis zu ihrem Bau durch. Als nachtaktives Tier mache ich das natürlich während meinen nächtlichen Streifzügen. Dabei gelange ich manchmal auch ins Gebiet der Menschen. Aber die mögen die Löcher, die ich hinterlasse, eher weniger – was ich also so überhaupt nicht verstehen kann.

Übrigens: Die Bezeichnung «Frechdachs» kommt nicht von ungefähr. Ich und meine Geschwister lieben es zu spielen, herumzutollen, durch den Wald zu streifen. Mich findet man eigentlich überall in der Schweiz, wo es genug Bäume gibt – so auch in der Region Bern, entlang der Aare.

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