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Millionengewinn: Die Stadt Bern hat wieder Geld auf der hohen Kante

Erstmals seit 20 Jahren hat die Stadt Bern wieder Eigenkapital. Die Rechnung 2010 schloss überraschend mit 42,8 Millionen Franken Gewinn ab. Die altrechtlichen Schulden sind vollständig getilgt.

«Charly, du hast deine Mission erfüllt, ganz herzlichen Dank.» Mit diesen Worten kündigte die Stadtberner Finanzdirektorin Barbara Hayoz (FDP) die überraschend gute Rechnung 2010 an. Statt einer Null resultierte unter dem Strich ein Gewinn von 42,8 Millionen Franken. Hayoz verabschiedete gleichzeitig ihren langjährigen Finanzchef: Charles Pfister hatte den Schuldenberg wachsen gesehen. Jetzt erfüllte er die bloss halb ernst gemeinte Abmachung, erst in Pension zu gehen, wenn der altrechtliche Schuldenberg gewichen ist: Die verbliebenen 50,3 Millionen Franken sind weg. «Das grösste finanzpolitische Ziel der laufenden Legislatur ist damit erreicht», stellte Hayoz befriedigt fest. Sogar mehr als das; zum ersten Mal seit 20 Jahren konnte die Stadt wieder Eigenkapital bilden. Das sei «nahezu epochal».

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