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«Mini-Marzilibähnli» für Behinderte im Bärenpark

Der Bärenpark muss behindertengerecht nachgebessert werden. Die Stadt prüfte diverse Varianten. Ein Baugesuch erarbeitet sie nun für einen Lift am Aarehang – eine Ministandseilbahn. Die Behindertenkonferenz ist zufrieden.

Praktisch seit der Eröffnung wird darüber diskutiert, wie der Bärenpark auch von Gehbehinderten bequem besucht werden könnte. Im ursprünglichen Baugesuch war ein Lift enthalten. Gebaut wurde er aber nie. Nach monatelangen Verhandlungen ist nun klar, welche Variante die Stadt weiterplanen wird: Gebaut werden soll ein Hanglift, der etwa 2 Meter von der langen Treppe entfernt die 21 Höhenmeter zwischen Aareufer und dem alten Bärengraben überwindet.

«Das ist für uns eine gute Lösung. Wir haben uns immer für eine Liftvariante eingesetzt», sagt Herbert Bichsel. Er ist Geschäftsleiter der Behindertenkonferenz Stadt und Region Bern. Gross war die Freude, als letzte Woche der Brief von Regierungsstatthalter Christoph Lerch ankam. Ein Hanglift wäre grundsätzlich bewilligungsfähig, schreibt er. Die Stadtbauten müssen nun ein Baugesuch für diese Variante ausarbeiten und sobald wie möglich vorlegen.

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