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Mit Kunstrasen sorgt die Stadt Bern für mehr Fussball-Platz

In der Stadt Bern sind Fussballplätze Mangelware. Dies soll sich bis 2017 ändern. Viele Berner Fussballklubs wechseln nun von Natur- zu Kunstrasen.

Auf dem Sportplatz Spitalacker wird ab sofort auf Kunstrasen gespielt. Dem Beispiel des FC Breitenrain folgen immer mehr Fussballklubs in der Stadt Bern. Kunstrasen hat den Vorteil, dass er intensiver genutzt werden kann als Naturrasen.
Auf dem Sportplatz Spitalacker wird ab sofort auf Kunstrasen gespielt. Dem Beispiel des FC Breitenrain folgen immer mehr Fussballklubs in der Stadt Bern. Kunstrasen hat den Vorteil, dass er intensiver genutzt werden kann als Naturrasen.
Susanne Keller

Das Freundschaftsspiel gegen YB haben sie zwar verloren, Grund zum Jubeln hatten die Spieler des FC Breitenrain vergangenen Donnerstag aber trotzdem. Der Verein vom Spitalacker spielt nämlich seit diesem Tag neu auf Kunstrasen. Für den Stadtberner Quartierverein, dessen Junioren bisweilen auf der nahe gelegenen Kasernenwiese trainieren mussten, bedeutet der intensiver nutzbare Platz eine grosse Entlastung. Von einer solchen Erleichterung können derzeit viele Berner Sportvereine nur träumen. Vor zehn Jahren fehlten der Hauptstadt achtzehn Fussballfelder. Eine Studie des Schweizerischen Fussballverbands kam diesbezüglich zum Schluss, dass für vier Mannschaften ein Spielfeld zur Verfügung stehen sollte – in Bern waren es zehn Mannschaften. Vergangenes Jahr forderte darum die Stadtberner Vereinigung für Sport von der Stadt Bern mindestens zehn neue Fussballfelder.

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