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Mit seinen Hochbrücken wurde Bern zur modernen Stadt

Erst als die Kirchenfeld- oder die Kornhausbrücke das Aaretal ohne Niveauverlust überwanden, konnte die Stadt Bern gross werden. Kaum war das Land jenseits der Aare erschlossen, entstanden dort urbane Wohnquartiere.

Bern verdankt sein Wachstum zu einem grossen Teil seinen Brücken. Die mächtigen Bauwerke hoch über dem Aaregraben haben die Erschliessung neuer Stadtquartiere erst ermöglicht.
Bern verdankt sein Wachstum zu einem grossen Teil seinen Brücken. Die mächtigen Bauwerke hoch über dem Aaregraben haben die Erschliessung neuer Stadtquartiere erst ermöglicht.
Andreas Blatter
Die eiserne Kirchenfeldbrücke musste mit Betonpfeilern verstärkt werden.
Die eiserne Kirchenfeldbrücke musste mit Betonpfeilern verstärkt werden.
Stadtarchiv
Beim Bau der Kornhausbrücke trat die Stadt als Bauherrin auf. Aufnahme vom 5. Juni 1897.
Beim Bau der Kornhausbrücke trat die Stadt als Bauherrin auf. Aufnahme vom 5. Juni 1897.
Stadtarchiv
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Auf dem Stadtplan von 1879 ist Bern sonderbar zweigeteilt. Ausgehend von der Altstadt in der Aareschlaufe wuchert die Stadt nach Westen. Das Länggass- und das Mattenhofquartier nehmen schon Form an. Östlich der Aare aber ist dort, wo sich heute das Breiten- und das Kirchenfeldquartier befinden, unüberbautes Niemandsland mit ein paar zerstreuten Bauernhäusern.

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