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Mitte-Liste für Berner Gemeinderat von Parteispitzen besiegelt

Die Mitte Parteien GLP, BDP, EVP und CVP werden mit einer gemeinsamen Liste in die Stadtberner Gemeinderatswahlen ziehen. Auf der Mitte-Liste fehlt die FDP.

Die Mitte-Parteien setzten auf eine gemeinsame Liste bei den Berner Gemeinderatswahlen im November. Am meisten profitiert die CVP mit Gemeinderat Reto Nause von der Verbindung. (Archivbild 2012)
Die Mitte-Parteien setzten auf eine gemeinsame Liste bei den Berner Gemeinderatswahlen im November. Am meisten profitiert die CVP mit Gemeinderat Reto Nause von der Verbindung. (Archivbild 2012)
Keystone

Wie erwartet haben die Parteispitzen von GLP, BDP, EVP und CVP beschlossen, auf einer gemeinsamen Mitte-Liste in die Gemeinderatswahlen vom 27. November zu ziehen. Für die Stadtratswahlen wurde eine Listenverbindung beschlossen, wie die vier Parteien am Donnerstag mitteilten.

In den letzten Wochen hatten sich alle Partner an ihren jeweiligen Mitgliederversammlungen für ein Zusammengehen ausgesprochen. Von der Mitte-Liste profitiert insbesondere die CVP, die für eine Wiederwahl von Gemeinderat Reto Nause auf ein Bündnis angewiesen ist. Die Kandidierenden auf der gemeinsamen Liste werden in den kommenden Monaten nominiert.

FDP nicht auf der Liste

Nicht an Bord der Mitte-Liste sind die Freisinnigen, die den Sitz von Gemeinderat Alexandre Schmidt ohne Bündnispartner verteidigen müssen. Die SVP tritt bekanntlich allein zu den Gemeinderatswahlen an.

Die Parteispitzen von GLP, BDP, EVP und CVP haben sich gemäss Mitteilung auf inhaltliche Eckwerte geeinigt. Dazu gehören ein «forcierter» Einsatz für erneuerbarer Energie, nachhaltig gesunde Stadtfinanzen und hervorragende Bildungs- und Betreuungsangebote.

Auch soll aus Sicht des Mitte-Bündnis die regionale Zusammenarbeit ausgebaut werden - «bis hin zu einer ernsthaften Diskussion über eine Fusion im Grossraum Bern». Eine solche Fusion würde die Hauptstadt als drittgrösste Metropole der Schweiz positionieren.

SDA/tag

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