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«Mühleberg ist Durchschnitt»

Einmal mehr wurde das Atomkraftwerk Mühleberg inspiziert. Diesmal war die Internationale Atomenergiebehörde an der Reihe. Die Mängelliste umfasst 21 Punkte. Es gab aber auch Lob. Das Fazit: «Mühleberg ist Durchschnitt.»

Im Fokus: Georg Schwarz, stv. Direktor der Nuklearsicherheitsbehörde Ensi, Gabor Antal Vamos von der Atomenergiebehörde IAEA und Martin Saxer, Chef des Atomkraftwerks Mühleberg (von links).
Im Fokus: Georg Schwarz, stv. Direktor der Nuklearsicherheitsbehörde Ensi, Gabor Antal Vamos von der Atomenergiebehörde IAEA und Martin Saxer, Chef des Atomkraftwerks Mühleberg (von links).
Stefan Anderegg

Die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) ist der Öffentlichkeit vor allem durch ihre Interventionen beim iranischen Atomprogramm bekannt. Die IAEA kümmert sich aber nicht nur um Atomanlagen in sogenannten Schurkenstaaten – in den letzten Wochen weilten IAEA-Experten auch in der Schweiz. Genauer, in Bern: Im Zuge einer betrieblichen Sicherheitsprüfung nahm das Operational Safety Review Team (Osart) das AKW Mühleberg unter die Lupe. Gestern schloss es seine Arbeiten ab. Die Betreiberin, der Berner Energiekonzern BKW, informierte am Hauptsitz in Bern über die ersten Ergebnisse.

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