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Nach dem Eklat im Oberland: Unia-Chefin erklärt sich

Im Berner Oberland zoffen sich die Gewerkschafter. In der Kritik steht auch die mächtigste Frau der Organisation: Vania Alleva. Sie weist die Vorwürfe von sich.

<b>Führt die Unia seit 2015: Vania Alleva.</b> Kritiker werfen ihr vor, sie führe die Gewerkschaft wie ein Konzern. Sie lässt das nicht gelten.

Führt die Unia seit 2015: Vania Alleva. Kritiker werfen ihr vor, sie führe die Gewerkschaft wie ein Konzern. Sie lässt das nicht gelten.

(Bild: Stefan Anderegg)

Cedric Fröhlich@cedricfroehlich

In Thun kam es am Wochenende zum Eklat. Der Präsident der Unia Berner Oberland wurde abgewählt und hat Sie mit Kritik eingedeckt. Wie konnte es so weit kommen?
Vania Alleva: Im Berner Oberland herrscht seit einem Jahr eine schwierige Situation. Ausgangspunkt war der Rücktritt des Leiters der Oberländer Unia-Einheit. Zum ersten Mal in unserer Geschichte scheiterten wir bei der Suche nach einer Nachfolge. Dann setzte sich der Regionalpräsident über unsere Regeln hinweg und liess eine Wahl durchführen, obwohl niemand offiziell vorgeschlagen war.

Berner Zeitung

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