Nicht das Gift hat den Wolf getötet

Im Fang

Das Gift, das beim SVP-Grossrat Roger Schuwey im Fang gefunden wurde, sei nicht jenes Gift, das im Sommer im Fang den Wolf ­getötet habe. Das sagt die Staatsanwaltschaft.

Die Wölfin F13 war Anfang Juni in der Nähe des Restaurants von Roger Schuwey tot aufgefunden worden (Symbolbild).

Die Wölfin F13 war Anfang Juni in der Nähe des Restaurants von Roger Schuwey tot aufgefunden worden (Symbolbild).

(Bild: Fotolia)

Die Untersuchung der Freiburger Staatsanwaltschaft zum vergifteten Wolf im Fang ist noch nicht abgeschlossen. Doch neue Untersuchungen schliessen einen Zusammenhang zwischen der Vergiftung der Wölfin F13 diesen Sommer und dem SVP-Grossrat Roger Schuwey aus Im Fang aus. Bis heute hätten die Untersuchungen des Giftes, das beim Wirt bei einer Hausdurchsuchung sichergestellt worden war, keine Verbindung zu den Giftspuren beim toten Tierkadaver ergeben. Diese Information, die über den Sender RTS am Mittwochmorgen bekannt wurde, hat die Staatsanwaltschaft bestätigt.

Sein Mandant schaue dem Ende der Untersuchung gelassen entgegen, sagte Nicolas Kolly, ­Anwalt von Roger Schuwey, ohne weitere Kommentare abgeben zu wollen. Die Untersuchung werde wohl Anfang Jahr abgeschlossen, heisst es bei der Staatsanwaltschaft.

Die Wölfin F13 war Anfang Juni in der Nähe des Restaurants von Roger Schuwey tot aufgefunden worden. Weil in der Nähe noch andere Tierkadaver aufgefunden worden waren, gingen die ermittelnden Behörden von einer Vergiftung aus. Auf der Suche nach dem Täter durchsuchte die Kantonspolizei auch das Haus von Schuwey und fand dabei Waffen und Gift.

ak/FN/js

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