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Noch kein Musikhaus

Das Ostermundiger Parlament hat das neue Musikzentrum für das untere Worblental am Donnerstagabend zurückgewiesen.

Eine Musikschülerin der Musikschule Unteres Worblental mit ihrem Lehrer: Das Ostermundiger Parlament weist das neue Musikzentrum zurück.
Eine Musikschülerin der Musikschule Unteres Worblental mit ihrem Lehrer: Das Ostermundiger Parlament weist das neue Musikzentrum zurück.
Enrique Munoz Garcia

Der heutige Hauptsitz der Musikschule Unteres Worblental in Bolligen ist zu klein und sanierungsbedürftig. Ein Neubau beim Oberstufenzentrum in Bolligen soll Abhilfe schaffen.

Die Bau­kosten von 4,5 Millionen Franken würde die Gemeinde Bolligen zahlen. Dafür bekäme sie von den drei anderen Stiftergemeinden Ittigen, Stettlen und Ostermundigen einen kostendeckenden Mietzins.

Alle Gemeinden ausser Ostermundigen haben diesem Vertrag bereits zugestimmt. Am Donnerstag folgte die unerwartete Wende: Der Ostermundiger Grosse Gemeinderat (GGR) wies das Geschäft mit 18 zu 14 Stimmen zurück. Zwar bezeichneten alle das Neubauprojekt als sinnvoll, der Knackpunkt war aber die Austrittsklausel.

Falls eine Gemeinde vor Ablauf der Vertragsdauer von 33 Jahren austreten sollte, müsste sie einen Teil der Baukosten zahlen. Die GGR-Mehrheit konnte das nicht nachvollziehen, denn nach einem Austritt könnten die frei gewordenen Räume im Musikzentrum anderweitig ver­mietet werden, argumentierte Christian Zeyer (SP). Er forderte neue Verhandlungen.

Andere machten sich für ein Ja stark, denn bei einer Rückweisung drohten lange Verzögerungen. Der politische Prozess in allen beteiligten Gemeinden be­ginne nun wieder von vorne. Wie lange dieser dauert, blieb am Donnerstagabend unklar.

(maz)

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