Nochmals vier Millionen für den Casino-Umbau

Bern

Die Burgergemeinde Bern will noch etwas mehr in den Umbau des Kultur-Casinos investieren. Unter anderem die Licht- und Tontechnik soll auf den neusten Stand gebracht werden.

<b>Die Burgergemeinde Bern</b> will zusätzliche vier Millionen Franken in den Umbau des Kultur-Casinos investieren (Archivbild).

Die Burgergemeinde Bern will zusätzliche vier Millionen Franken in den Umbau des Kultur-Casinos investieren (Archivbild).

(Bild: Franziska Rothenbühler)

Die Burgergemeinde Bern hat beschlossen, für den Umbau des Berner Casinos zusätzliche vier Millionen Franken zu investieren. Dieses Geld fliesst in neue Aussenbuffets im Garten, variablere Bühnen sowie Licht- und Tontechnik auf neustem Stand.

Wie die Burgergemeinde Bern am Mittwoch mitteilte, werden sich die Gesamtkosten für die Sanierungsarbeiten damit auf maximal 78 Millionen Franken belaufen. Die Bernburger hatten im Dezember 2016 anlässlich einer Urnenabstimmung 67,3 Millionen Franken bewilligt.

Zusammen mit den Planungskosten betrugen die budgetierten Ausgaben bisher 74,2 Millionen Franken. Die zusätzlichen Ausgaben lagen nun in der Kompetenz des Kleinen Burgerrats, wie Stefanie Gerber Frösch von der Burgergemeinde sagte.

Die Leiterin Kommunikation sagte auf Anfrage weiter, gerade im technischen Bereich habe in letzter Zeit eine rasante Entwicklung stattgefunden. Mit der Zusatzausgabe stelle die Burgergemeinde Bern sicher, dass bei der Licht- und Tontechnik Anlagen der neusten Generation eingebaut würden.

In ihrer Mitteilung schreibt die Burgergemeinde, die Zusatzinvestition werde die Attraktivität des neuen Casinos noch steigern und den Besuchern, dem Haus und den Künstlern einen Mehrwert einbringen.

Wiedereröffnung im September

Die Sanierung des Casinos begann im Sommer 2017. Im September dieses Jahres sollen die Bauarbeiten zu Ende gehen. Das denkmalgeschützte Gebäude aus den Jahren 1907 bis 1909 ist in die Jahre gekommen, die gesamte Infrastruktur veraltet. Die meisten haustechnischen Anlagen müssen ersetzt werden.

In architektonischer Hinsicht steht die Wiederherstellung der ursprünglichen Raumdimensionen und Ausstattungen im Vordergrund, wie es im Sommer 2018 anlässlich von Führungen zum europäischen Denkmaltag hiess. So sollen die Eingangshalle und das Restaurant künftig wieder in ihrer ganzen Grosszügigkeit erlebbar sein.

Weiter werden die Bürobereiche ins Dach über dem Haupteingang verlegt. Das soll die betrieblichen Abläufe im Haus vereinfachen.

chh/sda

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