Zum Hauptinhalt springen

Olympia-Curler verlassen die Komfortzone

Der Swiss-Olympic-Gigathlon als Saisonauftakt: Für sechs Tage tauschten 15 Curler der Nationalmannschaft Besen und Curlingsteine gegen Velo, Bike, Inlines, Schwimmanzug und Laufschuhe.

Mirjam Ott übergibt den Chip an Inliner Claudio Pätz (hinten links). Mitte: Sven Michel.
Mirjam Ott übergibt den Chip an Inliner Claudio Pätz (hinten links). Mitte: Sven Michel.
Andreas Blatter

Am Samstag ist der letzte von sechs Gigathlontagen. Morgens früh um 6 Uhr standen die Gigathleten in Lyss am Start. Alina Pätz vom Team Curling Power fuhr mit den Inlineskates los über das Grosse Moos an den Neuenburgersee, wo Schwimmer Benoît Schwarz auf sie wartete. Am Abend wird das 15-köpfige Team eine Woche unterwegs gewesen sein und beachtliche Leistungen erbracht haben. Dies widerspricht dem Gerücht, Curler seien ältere, eher unsportliche Leute. «Das hat sich geändert. Curling ist jünger geworden. Und professionell», sagt Skip Mirjam Ott. Die 41-jährige Spitzencurlerin hat gestern mit dem Rennvelo 43 Kilometer zurückgelegt. In 1 Stunde 45 Minuten fuhr sie von der Berner Allmend über Worb und den Dentenberg, nach Münsingen und Belp zurück ins Berner Marzili. «Dabei bin ich vorher noch nie Rennvelo gefahren», sagt sie und lacht.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.