Zum Hauptinhalt springen

Zu Fuss oder virtuell Kunst entdecken

Fast 300 Denkmäler und Kunstwerke in der Stadt Bern können ab sofort auf einem virtuellen Spaziergang entdeckt werden. Jedes Werk wird kurz erklärt.

Kuh von Bernhard Luginbühl – zu entdecken in Bümpliz.
Kuh von Bernhard Luginbühl – zu entdecken in Bümpliz.
zvg

Überall Kunst – und niemand merkts? So geschehen, offenbar, in der Stadt Bern: Kunst im öffentlichen Raum sei in der Bundeshauptstadt so alltäglich, dass sie gerne übersehen werde, teilte die Präsidialdirektion am Freitag in einem Communiqué mit. Ein neues Onlineangebot namens «Kunst StadtBern Spaziergänge» solle das nun ändern: Auf sechs Stadtspaziergängen können Interessierte insgesamt rund 300 von Berns bekanntesten Kunstwerken im öffentlichen Raum kennen lernen.

Auffällig: Wer nicht will, muss zum Spazieren nicht einmal das Haus verlassen, denn die Routen sind online abrufbar. Auf einer Karte sind die Standorte der Kunstwerke eingetragen; mit einem Klick gelangt man zu einer kurzen Beschreibung des Objekts. So kann die Berner Kunstlandschaft also nicht nur zu Fuss, sondern auch virtuell erkundet werden. Entwickelt hat die Online-Karte das GIS-Kompetenzzentrum von Geoinformation der Stadt Bern.

Die sechs Routen führen in die unterschiedlichen Quartiere Berns. So startet einer der sechs Spaziergänge bei der Grossen Schanze, führt durch die Länggasse zum Bremgartenfriedhof. Eine andere Strecke quert vom Kirchenfeld aus die Innenstadt bis zum Kornhaus. Bereits im August wurden die Routen durch Bümpliz und Bethlehem veröffentlicht. Anlass war das 100-Jahr-Jubiläum der Fusion von Bern-West mit der Stadt.

www.bern.ch/kunstspaziergaenge; ab Februar sind die Spaziergänge auch in Buchform erhältlich.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch