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Pensionskasse: Sanfte Reform soll Unterdeckung beheben

Die Personalvorsorgekasse will den technischen Zinssatz senken. Dadurch steigt der Fehlbetrag auf 340 Millionen Franken an. Eine «Schritt-für-Schritt-Sanierung» soll das Loch stopfen

Im März 2012 verabschiedete der Berner Stadtrat eine Totalrevision des PVK-Reglements und verankerte darin den Wechsel vom heutigen Leistungs- ins Beitragsprimat.
Im März 2012 verabschiedete der Berner Stadtrat eine Totalrevision des PVK-Reglements und verankerte darin den Wechsel vom heutigen Leistungs- ins Beitragsprimat.
Peter Gerber

Ginge es bei der städtischen Personalvorsorgekasse (PVK) mit den gleichen Strukturen weiter wie bisher, würde die Deckungslücke von Tag zu Tag wachsen. Heute beträgt der Deckungsgrad 94,4 Prozent. «Bei einem Wert unter 80 Prozent wäre die Stadt gesetzlich zur Sanierung verpflichtet», sagt Alexandre Schmidt, FDP-Gemeinderat und Präsident der Verwaltungskommission der PVK. Dem 80-Prozent-Wert kommt die Kasse nahe, wenn die Reformpläne umgesetzt werden, welche die Kommission vorschlägt. Sie will 2014 den technischen Zinssatz von 3,75 auf 2,75 Prozent senken. Der Wert drückt aus, welche Erträge eine Pensionskasse auf dem Kapitalmarkt zu erwirtschaften erhofft. Der tiefere Satz hat zur Folge, dass der Deckungsgrad auf 84,5 Prozent sinkt. Der Fehlbetrag wird von 108 Millionen auf 340 Millionen Franken steigen.

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