Podcast: Der Mordfall Boppelsen

In der neuen Episode von «Rede wi druckt» geht es um ein brutales Verbrechen, mutmasslich begangen von einem Berner Ehepaar. Zu Gast ist Gerichtsreporter Thomas Hasler.

Szene am Bezirksgericht Bülach: Die Staatsanwältin (Bildmitte) fordert für alle drei Beschuldigten (rechts im Bild) eine lebenslängliche Freiheitsstrafe. Illustration: Robert Honegger

Szene am Bezirksgericht Bülach: Die Staatsanwältin (Bildmitte) fordert für alle drei Beschuldigten (rechts im Bild) eine lebenslängliche Freiheitsstrafe. Illustration: Robert Honegger

Quentin Schlapbach@qscBZ
Sheila Matti
Cedric Fröhlich@cedricfroehlich

Am Bezirksgericht Bülach läuft der Prozess gegen ein Ehepaar aus Utzigen und einen Garagisten aus dem Kanton Solothurn. Die Staatsanwaltschaft macht die drei für den grausamen Tod von zwei Menschen verantwortlich – und das alles für ein paar Tausend Franken.

Das erste Opfer war ein ehemaliger Geschäftspartner des Berner Ehemanns, das zweite ein Lastwagenbesitzer aus dem Kanton Zürich. In beiden Fällen waren die Opfer stundenlang geknebelt und gefesselt, bis ihnen mit Klebeband die Atemwege verschlossen wurde, so dass sie beide erstickten.

Nicht nur aufgrund der Brutalität der Verbrechen vergleicht Gerichtsreporter Thomas Hasler den Fall Boppelsen mit dem Vierfachmord von Rupperswil, der die Nation 2015 erschütterte. Hasler beobachtet seit 30 Jahren für den «Tages-Anzeiger» und die Tamedia das Geschehen an den Schweizer Gerichten, analysiert und kritisiert zuweilen pointiert Entwicklungen im Justizwesen. Wir haben mit ihn über den Prozess und seine Arbeit gesprochen.

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