Positive Bilanz der ersten Leihbar

Leihen statt kaufen: Im ersten Betriebsjahr der Leihbar in Bern gingen insgesamt über 1000 Gegenstände über den Tresen.

Das Angebot der Leihbar fand Anklang, sehr zur Freude von Sara Stalder, der Geschäftsleiterin der Stiftung Konsumentenschutz.

Das Angebot der Leihbar fand Anklang, sehr zur Freude von Sara Stalder, der Geschäftsleiterin der Stiftung Konsumentenschutz.

(Bild: Archiv)

Die Stiftung Konsumentenschutz Schweiz zieht eine positive Zwischenbilanz ihrer ersten Leihbar, welche sie vor einem Jahr in Bern lancierte. In dieser «Bibliothek der Dinge» sind im ersten Betriebsjahr 1100-mal praktische Gegenstände ausgeliehen worden.

Am gefragtesten waren Bohrmaschinen und Fenstersaugsets, wie die Stiftung am Montag mitteilte. Das neue Angebot ist inzwischen selbsttragend und wird von einem Verein getragen. Über 200 Personen sind Mitglieder des Vereins und rund 20 Freiwillige betreiben die Leihbar in der Alten Feuerwehr Viktoria.

Über 350 Gegenstände stehen in der Leihbar den Vereinsmitgliedern zur Auswahl. Diese bezahlen einen Beitrag von 60 Franken pro Jahr und können so viele Gegenstände wie erwünscht ausleihen.

Der Konsumentenschutz lancierte das neue Angebot vor einem Jahr mit dem Ziel, es der Bevölkerung einfacher zu machen, nachhaltig zu konsumieren und Ressourcen zu schonen. Die Stiftung will nun in Kooperation mit anderen Organisationen oder mit motivierten Menschen weitere Leihläden in anderen Schweizer Städten aufbauen.

mb/sda

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