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Projekt «inizio» vermittelte über 130 Lehrstellen

Berner Unternehmen sind bereit, mehr Lehrstellen zu schaffen, wenn dafür Hilfe in Aussicht steht. Diese Bilanz zieht die Stadt Bern zwei Jahre nach Einführung des Projekts «inizio», das eine Brücke zwischen Schulabgängern und Lehrbetrieben schafft.

Insgesamt seien dank «inizio» 103 neue Lehrstellen geschaffen worden und 134 Jugendliche hätten dank des Projekts den Einstieg ins Berufsleben geschafft. Das teilte die städtische Direktion für Bildung, Soziales und Sport am Montag mit. Nur acht der 134 Lernenden hätten die Lehre abgebrochen.

Vor allem kleine und mittlere Unternehmen seien bereit, neue Lehrstellen zu schaffen, wenn sie von «inizio» unterstützt würden, heisst es weiter. Die Stadt Bern sei sehr zufrieden mit dem Verlauf der ersten beiden Jahre. Neu geschaffen wurden vor allem zweijährige berufliche Grundausbildungen mit Berufsattest.

Coaching für Lernende wie Lehrende

«inizio» kümmert sich um Jugendliche, die nach Abschluss der obligatorischen Schulzeit keine Lehrstelle gefunden haben. Zuerst erfolgt eine detaillierter Abklärung ihrer Interessen und Fähigkeiten, um die Berufswünsche «realistisch einzugrenzen», wie es heisst.

Dann wird den Jugendlichen eine geeignete Lehrstelle vermittelt, falls sich eine finden lässt. Während der Lehrzeit werden die Jugendlichen begleitet, doch auch den Lehrbetrieben bieten die «inizio»-Fachleute Coachings an, wenn die Ausbildner das wollen.

280 Jugendliche beteiligten sich seit Frühling 2006 an «inizio». In 32 Fällen musste die Zusammenarbeit noch vor Lehrbeginn abgebrochen werden. Für 38 Jugendliche fand sich trotz aller Bemühungen keine Lehrstelle.

«inizio» soll weiter regionalisiert werden

Seit Februar 2008 beteiligt sich auch Köniz am Projekt. Für sieben der zehn jungen Könizer Lernenden fand sich eine Lehrstelle. Die Stadt Bern möchte «inizio» weiter regionalisieren.

Gekostet hat «inizio» bisher 865 000 Franken. Bezahlt haben das Bundesamt für Berufsbildung und Technologie, Stadt und Kanton Bern und die Gemeinde Köniz.

SDA/js

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