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«Rassistisch sind die Witze nicht, aber man darf sie natürlich schlecht finden»

Erstmals nach der Empörung über die Italienerwitze an seinem Comedyauftritt äussert sich Stadtpräsident Alexander Tschäppät (SP). Es komme auf den Kontext an, in dem man solche Sprüche mache, sagt er. Rassismusvorwürfe hält er für absurd.

Stadtpräsident Alexander Tschäppät (SP): «Eine grosse Mehrheit kann sehr wohl trennen, wann es um einen Comedyauftritt geht und wann um einen ernsten politischen Auftritt.»
Stadtpräsident Alexander Tschäppät (SP): «Eine grosse Mehrheit kann sehr wohl trennen, wann es um einen Comedyauftritt geht und wann um einen ernsten politischen Auftritt.»
Urs Baumann
Berns Stapi spielte nicht auf der Klampfe, sondern auf der Klaviatur des Humors.
Berns Stapi spielte nicht auf der Klampfe, sondern auf der Klaviatur des Humors.
Franziska Scheidegger
Die Nummer, eine gute Viertelstunde lang, ist eine lose Serie von Gags und Kalauern.
Die Nummer, eine gute Viertelstunde lang, ist eine lose Serie von Gags und Kalauern.
Franziska Scheidegger
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Alexander Tschäppät, bereuen Sie Ihren Auftritt in Das Zelt?Alexander Tschäppät: Den Auftritt an und für sich bereue ich nicht. Ich finde, es muss auch im Leben eines Stadtpräsidenten Platz geben, damit er etwas anderes machen kann. Aber im Nachhinein würde ich die Italiener-Witze weglassen.

Weshalb? Sehen Sie: Aus einem 20 Minuten langen Auftritt, der weit voraus und ganz klar als Comedy und als nichts anderes angekündigt war, wurden später zwei Witze rausgelöst, und dies führte zu einer medialen Empörungswelle. Das hat mich getroffen.

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