RBS reicht in zwei Wochen das Baugesuch ein

Bern

Jetzt geht es vorwärts mit dem unterirdischen RBS-Bahnhof Bern. Die Pläne für das 522-Millionen-Franken-Projekt sind fertig.

Quelle: Youtube

Der RBS will in zwei Wochen die Pläne und Dokumente für den Bau des neuen RBS-Bahnhofs Bern beim Bundesamt für Verkehr einreichen. Dies sagte RBS-Direktor Fabian Schmid am Dienstag an der Generalversammlung der Gurtenbahn Bern AG. Am 11.Juni wollen Kanton, Stadt, SBB und RBS die Öffentlichkeit über den kommenden Ausbau des Bahnhofs Bern informieren.

Das Baubewilligungsverfahren startet laut Schmid im Verlaufe des Sommers. Die Pläne würden anschliessend auch öffentlich aufliegen. Mit dem Baubeginn rechnet der RBS-Direktor bis im Jahr 2017. Die ersten Züge werden laut Schmid voraussichtlich Mitte 2025 im neuen RBS-Bahnhof einfahren. Bis zu 15'000 Passagiere sollen dann pro Stunde transportiert werden können. Dies entspreche der doppelten Kapazität des heutigen RBS-Bahnhofs. Die Finanzierung des 522-Millionen-Franken-Projekts sei durch den Kanton Bern und den Bund gesichert.

Der neue viergleisige Tiefbahnhof unter den SBB-Gleisen wird den alten RBS-Bahnhof ersetzen, weil dieser seine Kapazitätsgrenze erreicht hat. Laut Schmid bleibe dieser bestehen, werde aber nicht mehr für den Bahnbetrieb verwendet.

Der Bahnhof geht vom RBS an die SBB zurück. Die Gleise würden voraussichtlich aus dem Tunnel entfernt.

tma/BZ

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