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Regierung fordert Millionen fürs neue Uni-Gebäude

Die Uni will ins ehemalige SBB-Gebäude an der Mittelstrasse ziehen. Dieses muss saniert werden. Der Regierungsrat fordert einen Projektierungskredit von 6,1 Millionen Franken.

Hier soll die Uni einziehen: Das ehemalige SBB-Bürohaus an der Mittelstrasse 43.
Hier soll die Uni einziehen: Das ehemalige SBB-Bürohaus an der Mittelstrasse 43.
Stefan Anderegg

Im vergangenen Jahr hatte der Kanton Bern dem Bund zwei SBB-Liegenschaften an der Hochschulstrasse 6 und an der Mittelstrasse 43 für 61,2 Millionen Franken abgekauft. Die beiden Gebäude sollen ab 2014 durch die Uni Bern genutzt werden. Bevor es so weit ist, muss das ehemalige SBB-Bürohaus an der Mittelstrasse «umfassend saniert» werden, wie die Kantonsregierung gestern in einer Mitteilung schrieb. Dazu beantragt sie beim Grossen Rat einen Projektierungskredit in Höhe von 6,1 Millionen Franken. «Die Projektierung beinhaltet ein Vor- und ein Bauprojekt inklusive Kostenvoranschlag, das Bewilligungsverfahren, die Ausschreibungen und einen Anteil der Ausführungsplanung», sagt Karin Wyss von der kantonalen Bau-, Verkehrs und Energiedirektion auf Anfrage. Die Gesamtkosten für die Sanierung betragen 48 Millionen Franken.

«Massiv zu hoch»

«Der Projektierungskredit ist mit 6,1 Millionen Franken massiv zu hoch», sagt SVP-Grossrat Jürg Iseli. Dies sei seine persönliche Meinung, sagt der Präsident der Finanzkommission (Fiko). Die Fiko äussere sich dazu erst, wenn die Gründe für den Kredit bekannt seien. Doch grundsätzlich dürften Projektierungskredite maximal 10 Prozent der Gesamtkosten ausmachen, betont Iseli. In diesem Fall seien es aber mehr als 12 Prozent. «Die Projektierungskosten für Hochbauvorhaben werden immer nach den gleichen Grundsätzen berechnet», entgegnet Karin Wyss.

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