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Rodungen für neue Leitungen im Bremgartenwald

Diesen Winter werden über 70 Hektaren Wald gerodet im Bremgartenwald. Sind die Leitungen verlegt, wird wieder aufgeforstet.

«In diesem Winter sollen die Rodungen erfolgen, im Frühling beginnen dann die Grabarbeiten», sagt Thomas Hügli, Sprecher von Energie Wasser Bern (EWB). Insgesamt werden über 70 Hektaren Wald betroffen sein. Die Baugesuche dafür wurden letzte Woche publiziert. Es geht um eine Hochdruckgasleitung ab dem Speicher in der Eymatt zur neuen Kehrichtverbrennungsanlage (KVA) Forsthaus-West. Dort wird künftig mit dem Gas ein Gaskombikraftwerk betrieben. Bauherrin der über zwei Kilometer langen Leitung ist der Gasverband Mittelland. Die Kosten belaufen sich auf 4,5 Millionen Franken.

ARA-Anschluss durch Wald

Eine weitere Schneise wird ab KVA bis zur Abwasserreinigungsanlage Neubrück, der ARA Bern, geschlagen. Neue Abwasserleitungen machen diese nötig. Eventuell wird zusätzlich eine Fernwärmeleitung verlegt, wie Hügli ausführt. Hier seien die definitiven Entscheidungen aber noch nicht gefällt worden. «Die Fernwärme würde es der ARA Bern ermöglichen, mehr Biogas als Treibstoff abgeben zu können», sagt Hügli. Kostenpunkt für diese Verbindung zur ARA: rund 20 Millionen Franken.

Er betont, die Routen seien zusammen mit der Waldeigentümerin, der Burgergemeinde Bern, ausgewählt worden. Sie folgen so weit als möglich Wegen. «Die Schneisen werden zwischen acht und zehn Meter breit.

KVA ans Fernwärmenetz

Drittes Vorhaben im Zusammenhang mit der KVA wird der Anschluss der neuen Anlage ans alte Fernwärmenetz sein. Dort wird einerseits eine Leitung zur heutigen Zentrale am Warmbächliweg gelegt, anderseits werden die Wäscherei Inotex und das Von-Roll-Areal von der neuen KVA her angeschlossen. Dieses Projekt soll um die 10 Millionen Franken kosten.

BZ/cab

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