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Röbu hat es nicht geschafft, trocken zu bleiben

Vor 15 Jahren liess sich Robert Bickel aus Kriechenwil auf seinem Weg aus seiner Alkoholsucht begleiten. Nun zieht er Bilanz und stellt ernüchtert fest: Gelungen ist es ihm nicht.

Schwierige Vergangenheit und ungewisse Zukunft: Robert Bickel versuchte, vom Alkohol wegzukommen. Den Kreislauf von Hochgefühl und Absturz hat er bis heute nicht durchbrochen.
Schwierige Vergangenheit und ungewisse Zukunft: Robert Bickel versuchte, vom Alkohol wegzukommen. Den Kreislauf von Hochgefühl und Absturz hat er bis heute nicht durchbrochen.
Urs Baumann
September 2000: Robert Bickel  in der Klinik Südhang, voller guter Vorsätze. Diesmal will er es nicht bei einem reinen Entzug bleiben lassen. Eine dreimonatige Therapie soll ihm  helfen, definitiv vom Alkohol loszukommen.
September 2000: Robert Bickel in der Klinik Südhang, voller guter Vorsätze. Diesmal will er es nicht bei einem reinen Entzug bleiben lassen. Eine dreimonatige Therapie soll ihm helfen, definitiv vom Alkohol loszukommen.
Urs Baumann
Januar 2002: Robert Bickel daheim  bei seiner Familie in Kriechenwil. Seit er seine Stelle als Lagerist angetreten hat, ist seine  Zuversicht gewachsen. Dem Alkohol schwört er noch immer ab: «Ein Bier, und ich wäre hinüber», erklärt er.
Januar 2002: Robert Bickel daheim bei seiner Familie in Kriechenwil. Seit er seine Stelle als Lagerist angetreten hat, ist seine Zuversicht gewachsen. Dem Alkohol schwört er noch immer ab: «Ein Bier, und ich wäre hinüber», erklärt er.
Urs Baumann
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Plötzlich hellt sich seine Miene auf. Sicher eine Stunde lang hat Robert Bickel von sich und seinem Leben erzählt, nun sind die Söhne dran. Der älteste, sagt er, sei Zimmermann geworden, habe es anschliessend zum Vorarbeiter gebracht und besuche nun die Polierschule.

Der zweite habe eine Lehre als Baumaschinenmechaniker abgeschlossen und bilde sich am Tech weiter. Der dritte und jüngste sei beruflich als Schreiner unterwegs.

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