Zum Hauptinhalt springen

Schulabwart wegen illegaler Pornografie freigestellt

Ein Hauswart der Schule Sonnenhof in Bern wurde wegen Besitzes von drei Bildern mit illegalem pornographischem Inhalt verurteilt.

Der Hauswart der Schule Sonnenhof ist seinen Job los.
Der Hauswart der Schule Sonnenhof ist seinen Job los.
zvg

Immobilien Stadt Bern (ISB) als Arbeitgeberin hat einen Hauswart der Schule Sonnenhof freigestellt, weil er in einem Raum Sexutensilien gelagert hat. Das geht aus einem Brief hervor, den ISB zusammen mit der Schulleitung des Schulstandorts Laubegg an die Eltern des betroffenen Schulstandorts gesendet haben. Der Inhalt des Briefes, welcher der Nachrichtenagentur sda vorliegt, bestätigt einen entsprechenden Bericht des «Bund».

Der Hausdienstleister sei zu einer bedingten Geldstrafe verurteilt worden und werde nicht mehr an seinen Arbeitsort zurückkehren, heisst es im Brief. «Er bewegt sich zu den Schulzeiten nicht mehr auf dem Schulareal und wird auf den 15. Dezember aus der Dienstwohnung definitiv ausziehen.»

Im Brief ist zudem die Rede von einem «zweckentfremdeten Raum im Schulhaus Sonnenhof». Das Ermittlungsverfahren habe ergeben, dass der Hausdienstleister den verschlossenen, für Dritte nicht zugänglichen Raum für private Zwecke genutzt habe.

Aufklärung dank Einbruch

Laut dem «Bund» hortete der Hauswart in dem Raum diverse Utensilien, die für erotische Spiele verwendet werden können. Urs Schütz, der Schulleiter des Schulstandorts Laubegg spricht in diesem Zusammenhang gegenüber der sda von «Gegenständen, bei denen ich nicht erklären kann, was sie in einem Büro zu suchen haben».

Der Raum flog auf, weil in diesem Sommer ein ehemaliger Schüler in den Raum eingebrochen ist und daraufhin seinen früheren Lehrer über die vorgefundenen Utensilien in Kenntnis setzte. Der Lehrer wandte sich anschliessend an Schulleiter Schütz. «Zusammen informierten wir umgehend die Polizei», sagt Schütz.

Für Kinder habe aber nie eine Gefahr bestanden. «Zu Schaden gekommen ist niemand», sagt Schütz.

SDA/mb

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch