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Schule mit zwei Standorten

Die Gemeinde Grossaffoltern konzentriert sich auf die Schulstandorte Grossaffoltern und Suberg. Das bestimmten die Stimmberechtigten an der Urne. Darum werden die beiden Schulhäuser in naher Zukunft saniert und erweitert.

Die Stimmberechtigten von Grossaffoltern gingen an die Urne.
Die Stimmberechtigten von Grossaffoltern gingen an die Urne.
Keystone

Nur 39 Prozent der Stimmberechtigten interessierten sich in Grossaffoltern für die Zukunft der Schule. Sie stimmten am Wochenende darüber ab, ob die Schule künftig nur noch im Dorf in Grossaffoltern stattfinden soll oder ob auch das Schulhaus in Suberg noch in Betrieb bleiben soll. Diese beiden Varianten standen bei dieser Urnenabstimmung zur Auswahl. Wären beide abgelehnt worden, hätte das für den Gemeinderat bedeutet, dass die Mehrheit der Stimmenden alle vier Schulstandorte beibehalten will.

Nach dem Urnengang ist klar: Grossaffoltern und Suberg bleiben Schulstandorte, dort werden die Schulhäuser renoviert und wenn nötig ausgebaut. Die Schulhäuser in Ammerzwil und Vorimholz haben bald ausgedient. Die Variante mit einem einzigen Schulstandort in Grossaffoltern fand nur gerade 244 Befürworter. 611 Personen sagten dazu nein. Die Variante 2 mit zwei Standorten wurde mit 475 zu 412 Stimmen gutgeheissen.

«Ich bin froh um dieses Resultat», sagte Gemeindepräsident Niklaus Marti gestern nach dem Auszählen. Die Mehrheit sei zwar nicht gerade überwältigend, «aber wer nach einem 100-Meter-Lauf eine Zehntelsekunde schneller ist, hat das Rennen gewonnen», zieht er einen Vergleich. «Jetzt haben wir eine saubere und klare Ausgangslage.»

Eine Urnenabstimmung sei die richtige Lösung gewesen. Marti spricht die Gemeindeversammlung vor rund zwei Jahren an, als die Bürger und Bürgerinnen von Ammerzwil in Scharen erschienen und die Schulreform zu Fall brachten.

Jetzt haben die Stimmberechtigten entschieden, obwohl sie mit einer Steuererhöhung von 1,43 Steuerzehnteln rechnen müssen. So jedenfalls rechnet der Gemeinderat. «Wir werden nun ganz schnell weitermachen», erklärt Marti. Ziel sei es, im Frühling 2019 über die Kredite abzustimmen.

Variante 1: 244 Ja (28,5%), 611 Nein (71,5%) /Variante 2:475 Ja (53,5%), 412 Nein (46,5%). Stimmbeteiligung: 39,1%.

cng

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