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Spielgruppen auf Geldsuche

Spielgruppenleiterinnen und -leiter sehnen sich nach mehr Unterstützung und Anerkennung durch die Gemeinden, die Kantone und den Bund.

Auf dem Bundesplatz in Bern machten Spielgruppenleiterinnen und -leiter mit bunten Flaggen auf ihre Anliegen aufmerksam.
Auf dem Bundesplatz in Bern machten Spielgruppenleiterinnen und -leiter mit bunten Flaggen auf ihre Anliegen aufmerksam.
Keystone

Der Schweizerische Spielgruppenleiterinnen-Verband (SSLV) veranstaltete deshalb am Mittwoch eine Kundgebung auf dem Bundesplatz in Bern, wo sie ihre Arbeit aufzeigten, Forderungen stellten und eine Petition starteten. Vorstandsmitglied Anna Lustenberger präsentierte die Hauptanliegen: Die Gemeinden, die Kantone sowie der Bund sollten als Partner mit den Spielgruppen agieren und sie finanziell und räumlich besser unterstützen, damit die Eltern entlastet werden und alle Kinder – unabhängig von der finanziellen Situation der Familie –eine Spielgruppe besuchen können. Heute werden lediglich einzelne Spielgruppen von öffentlichen Stellen unterstützt.

Die meisten der zahllosen Betreuungsstellen sind auf eine private Finanzierung angewiesen. Nationalrätin und Vizepräsidentin der SP Schweiz, Jacqueline Fehr, unterstützt die Anliegen des SSLV: «Kinder lernen durch Spielen, und das können sie wunderbar in einer Spielgruppe. Heute sind Spielgruppen eine Erfolgsgeschichte, die grössere politische Beachtung verdient.» An der Kundgebung wollten die «Fachleute des spielerischen Lernens» ihre Arbeit sichtbar machen, und dies sei berechtigt. «Sie haben etwas zu bieten, und wir haben ihnen dafür zu danken», schloss sie ihre Rede.

BZ/lk

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