Stadt will Buskers bei zu viel Regen unterstützen

Bern

Wird das Berner Strassenmusikfestival vom Wetter zu arg gebeutelt, will der Gemeinderat künftig finanzielle Unterstützung leisten.

Sollte das Buskers während zweier Jahre in Folge verregnet werden und der Verein deswegen Defizite schreiben, so kann es künftig bei der Stadt einen Antrag auf Unterstützung stellen.

Sollte das Buskers während zweier Jahre in Folge verregnet werden und der Verein deswegen Defizite schreiben, so kann es künftig bei der Stadt einen Antrag auf Unterstützung stellen.

(Bild: Adrian Moser)

Michael Bucher@MichuBucher

Das Wetter scheint dem diesjährigen Buskers gut gesinnt zu sein. Aufatmen dürfte deswegen vor allem Festivalleiterin Christine Wyss. Denn das seit jeher finanziell nicht auf Rosen gebettete Berner Strassenmusikfestival ist stark vom Wetter abhängig. «Dank grossem Wetterglück konnten wir letztes Jahr mit einem kleinen Gewinn das Defizit von vorletztem Jahr decken», sagte sie gegenüber dem «Bund».

Künftig könnten die Festivalverantwortlichen dem Wetter jedoch etwas entspannter entgegenblicken. Wie es in dem Artikel weiter heisst, will die Stadt Bern dem Buskers ab nächstem Sommer zusätzliche finanzielle Unterstützung anbieten. Sollte das Strassenfestival während zweier Jahre in Folge verregnet werden und der Verein deswegen Defizite schreiben, so kann es künftig bei der Stadt einen Antrag auf Unterstützung stellen. «Ob dieser Antrag danach gutgeheissen wird und wie hoch die Unterstützung wäre, ist aber offen», sagt Wyss gegenüber dem «Bund». Entscheiden darüber wird der Gesamtgemeinderat.

Das Buskers, das am Donnerstag in die 16. Runde geht, ist für alle zugänglich – und soll es auch bleiben. Besucherinnen und Besucher haben jedoch die Möglichkeit, mit einem Bändelikauf das Berner Strassenmusikfestival zu unterstützen. Ein Dreitagespass kostet 10 Franken. Doch offenbar kaufen immer noch zu wenige Besucher ein Bändeli. Letztes Jahr haben Stichproben ergeben, dass nur rund 40 Prozent der Festivalbesucher eines kaufen, also Eintritt bezahlt haben, wie Christine Wyss gegenüber dieser Zeitung sagte. Das sei enttäuschend. «Wir würden diese Quote gern auf über 50 Prozent steigern», so Wyss.

Berner Zeitung

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