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Starkes Ja zum Verkehrsprojekt

Mit einem Ja-Anteil von 84,2 Prozent bewilligen die Stimmberechtigteneinen 33,52-Millionen-Franken-Kredit. Damit ist der Weg zu weniger Stau geebnet.

Neuralgischer Punkt: Die Kreuzung und der Bahnübergang bei der Sensebrücke in Laupen.
Neuralgischer Punkt: Die Kreuzung und der Bahnübergang bei der Sensebrücke in Laupen.
Urs Baumann

Ein weiterer Schritt zur Verwirklichung des Grossprojekts Verkehrssanierung und städtebauliche Entwicklung ist vollzogen. 47,9 Prozent der Laupner Stimmberechtigten äusserten sich am Wochenende an der Urne zum 33,52-Millionen-Franken-Kredit.

Damit können mehrere Teilprojekte finanziert werden, inklusive Hochwasserschutz und Neubau der Sensebrücke. Den grössten Teil der Kosten trägt der Kanton. Die Nettokosten für die Gemeinde betragen 8,6 Millionen Franken. Die Bauarbeiten sollen 2020 beginnen.

Angst vor Umsatzeinbussen

1050 von insgesamt 2192 Stimmberechtigten haben sich an der Urnenabstimmung beteiligt. 84,2 Prozent sagten Ja zu der Vorlage – ein klares, sehr eindeutiges Resultat. Dies, obschon es auch Opposition gibt, etwa unter Geschäftsleuten, die wegen der Bauarbeiten Umsatzeinbussen befürchten.

Denn während der rund zweijährigen Bauzeit wird das Städtchen nur zu Fuss erreichbar sein, weil unter anderem die Werkleitungen erneuert werden. Wer mit dem Auto ins Poly-Einkaufszentrum fahren will, muss Umwege in Kauf nehmen.

Rasch durchziehen

Er fühle sich «sehr glücklich und zufrieden», sagte am Sonntag Gemeindepräsident Urs Balsiger (SVP) nach Bekanntwerden des Abstimmungsresultats. Er sei allerdings immer davon ausgegangen, dass das Projekt angenommen werde. «Ich hatte nie ein Nein befürchtet», betonte er. Was ihn besonders freut, ist die sehr gute Stimmbeteiligung. «Sie zeigt, dass die Bevölkerung dahintersteht.»

Balsiger hofft, dass Ende 2019 mit Vorbereitungsarbeiten begonnen werden kann und der neue Bahnhof auf den Fahrplanwechsel 2020 betriebsbereit ist. Allerdings müssen bis dahin die Einspracheverhandlungen durch sein.

«Einige Einsprachen haben eine aufschiebende Wirkung, andere werden gut gelöst werden können.» Insgesamt hoffe der Gemeinderat auf baldige Entscheidungen, damit das Projekt rasch durchgezogen werden könne.

Resultat: Ja 873 (84,2 Prozent); Nein 164 (15,8 Prozent). Stimmbeteiligung 47,9 Prozent.

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