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Startschuss zum Doppelspurausbau in Rosshäusern

Der Bundesrat hat am Freitag Gelder für den Doppelspurausbau auf der BLS-Strecke Rosshäusern-Mauss bewilligt. Die Strecke ist von internationaler Bedeutung, denn sie verbindet Bern mit Paris.

Das Kernstück des Ausbaus: Der Rosshäuserntunnel.
Das Kernstück des Ausbaus: Der Rosshäuserntunnel.
zvg BLS

Kernstück des Doppelspurausbaus ist der 2,1 Kilometer lange Rosshäuserntunnel, wie das Bahnunternehmen BLS am Freitag mitteilte. Der Tunnelbau soll im kommenden April beginnen. Ende 2014 dürften die Ausbrucharbeiten beendet sein, die Inbetriebnahme des Tunnels ist für 2016 geplant.

Die Bauarbeiten inklusive Modernisierung des Bahnhofs Rosshäusern kosten rund 200 Millionen Franken. Das Projekt ist Bestandteil des Anschlusskonzepts des Bundes, das die Ost- und Westschweiz besser an das europäische Bahn-Hochleistungsnetz anschliessen will.

Strecke wird leistungsfähiger

Mit dem Doppelspurausbau wird der Bahnverkehr auf der Strecke leistungsfähiger und schneller, was auch dem Regionalverkehr zugut kommt, wie es in der Mitteilung der BLS weiter heisst.

In den kommenden Wochen werden zunächst Vorbereitungsarbeiten an die Hand genommen. So müssen beispielsweise Flächen für den Kiesabbau und die Deponie von Ausbruchmaterial gerodet werden.

Im «Mäderforst» sollen rund 300'000 Kubikmeter Kies für den Trassenbau, für Dämme und für die Betonherstellung abgebaut werden. Die entstandene Grube wird später mit Ausbruchmaterial aus dem Tunnel wieder aufgefüllt.

Im Rahmen des Doppelspurausbaus werden auch ökologische Ausgleichsmassnahmen realisiert. Die alte Strecke wird aufgehoben und der Flüelenbach renaturiert.

Bis 2013 wird der Bahnhof Rosshäusern modernisiert und behindertengerecht ausgebaut. Während der Bauarbeiten ist der Bahnverkehr bis auf ein noch zu terminierendes Wochenende gewährleistet, wie die BLS weiter mitteilte.

SDA/js

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