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SVP und FDP taktieren für Studer

FDP und SVP wollen die bürgerliche Wende in Köniz herbeiführen. Dafür setzen die beiden Parteien voll auf Ueli Studer (SVP) als Zugpferd.

Die FDP und die SVP setzen auf Ueli Studer.
Die FDP und die SVP setzen auf Ueli Studer.
Stefan Anderegg

Die Könizer SVP und FDP läuteten gestern die heisse Phase im Wahlkampf ein. Sie luden zu einer Medienkonferenz – gemeinsam. «Nach 25 Jahren Herrschaft der SP ist es Zeit für eine bürgerliche Wende», findet SVP-Präsident Stefan Lehmann. Diese wollen die beiden Parteien mit Ueli Studer (SVP) schaffen, ihrem gemeinsamen Kandidaten für das Gemeindepräsidium.

Neues zu erzählen wussten die Parteiverantwortlichen kaum. Dafür wird jetzt taktiert. So stärkt FDP-Gemeinderat Urs Wilk seinem Kollegen Ueli Studer (SVP) den Rücken. Wilk stellte klar, dass seine Aussichten auf Erfolg kleiner gewesen wären. Studer holte vor 4 Jahren von allen Mitgliedern des Gemeinderates am meisten Stimmen. Auch die Parteipräsidenten loben den SVP-Mann. Mit ihm möchten sie vorab das Finanzdossier erobern. Studer sei populär, ein Könizer halt, so der Tenor. «Vom vielen Lob ist mir fast ein wenig schlecht geworden», sagte schliesslich Studer selbst. Er bestätigte: «Ich kenne die Leute und sie mich.»

FDP und SVP setzen im Wahlkampf aufs gleiche Zugpferd. In der bürgerlichen Kutsche fehlt aber die BDP, sie hat mit Thomas Frey einen eigenen Präsidiumskandidaten. Dass sie in einem zweiten Wahlgang Studer unterstützen würde, «sei zu vermuten», so BDP-Vizepräsident Andreas Lanz.

BZ/erh

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