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Todesfall im Heim: Staatsanwalt ermittelt

Der Leiter der Heime Lindenegg und Bergsicht in Kirchlindach wurde freigestellt. Die Staatsanwaltschaft hat eine strafrechtliche Untersuchung wegen eines aussergewöhnlichen Todesfalls im letzten Oktober eröffnet.

Beat Ammann hätte das Ganze wohl lieber unter dem Deckel gehalten. Der CEO der Seniocare AG musste sich schon vor drei Jahren dem Vorwurf stellen, dass es in einigen von Seniocare betriebenen Pflegeheimen Probleme gibt. Damals stand das Heim Bergsicht in Kirchlindach im Fokus: Ehemalige Angestellte beklagten «lebensgefährliche Missstände» und ein «Klima der Angst». Die Vorwürfe gipfelten in einer aufsichtsrechtlichen Anzeige beim Kanton. Dieser gab im Februar 2012 Entwarnung: In der Bergsicht sei keine «gefährliche Pflege» geleistet worden.

Nun brodelt es erneut in Kirchlindach: Wegen eines anonymen Briefes an die Polizei hat die Staatsanwaltschaft Bern-Mittelland die Ermittlungen aufgenommen. Grund: Ein aussergewöhnlicher Todesfall im Oktober letzten Jahres im Heim Lindenegg in Oberlindach. Es besteht Verdacht auf medikamentöse Fehlbehandlung eines betagten Heimbewohners. Dies bestätigt Christof Scheurer, Informationsbeauftragter der kantonalen Staatsanwaltschaft.

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