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Verbände üben Detailkritik am Tramprojekt

Die Verbände Pro Velo Bern, VCS und Fussverkehr Bern erheben Einsprache gegen das Tram Region Bern. Sie fordern vorwiegend Detailanpassungen.

Das Tram Region Bern hatte an der Urne keine Chance.
Das Tram Region Bern hatte an der Urne keine Chance.
zvg
Kritik gab es zur geplanten Fällung der Baumalle an der Viktoriastrasse. Darauf gingen auch Einsprachen von Einwohnern der Moserstrasse ein.
Kritik gab es zur geplanten Fällung der Baumalle an der Viktoriastrasse. Darauf gingen auch Einsprachen von Einwohnern der Moserstrasse ein.
Urs Baumann
Im Bus auf der Linie 10 wird es immer enger. Regierungsrätin Barbara Egger (Bildmitte) setzte deshalb auf das Tram.
Im Bus auf der Linie 10 wird es immer enger. Regierungsrätin Barbara Egger (Bildmitte) setzte deshalb auf das Tram.
Urs Baumann
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An der Moserstrasse in Bern müssen Baupläne im Zusammenhang mit Tram Region Bern überarbeitet werden. Das sehen nicht nur über 70 Anwohner so, die mit Einsprachen auf das Projekt reagiert haben. Nun fordern Verbände, dass die Moserstrasse künftig eine Tempo-30-Zone sein soll. Der Fachverband der Fussgängerinnen Fussverkehr Bern und die Regionalgruppe des Verkehrs-Clubs der Schweiz setzen sich mit Einsprachen für eine Tempo-30-Zone ein, wie sie gestern mitteilten. Die Tramplanung gehe von Tempo 50 aus. Fussverkehr Bern fordert zudem Tempo 30 bei der Unterführung beim Bahnhof Ostermundigen. Der VCS setzt sich grundsätzlich für Geschwindigkeitsreduktionen bei Haltestellen mit vielen Fussgängerquerungen (Bahnhof Ostermundigen, Viktoriaplatz, Rosengarten) ein. Einsprache erhoben hat auch Pro Velo Bern. Der Verband fordert zum Beispiel, dass klar geregelt ist, wie Velos Haltestellen umfahren sollen.

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