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Verdächtige wehren sich vehement gegen polizeiliche Drogenkontrollen

Von Montag bis Mittwoch hat die Kantonspolizei in der Stadt Bern gezielt Personen kontrolliert, die in Verdacht standen, Kokainhandel zu betreiben. Während der koordinierten Aktion wurden 30 Personen angehalten.

An der koordinierten Aktion wegen Verdachts auf Handel mit Betäubungsmittel waren verschiedene Bereiche der Kantonspolizei Bern in Zusammenarbeit mit der Fremdenpolizei der Stadt Bern beteiligt. Die Kontrollen fanden jeweils am Nachmittag und in den Abendstunden im Gebiet der Reithalle, der oberen Innenstadt, Münsterplattform und Rathausgasse statt.

Grösstenteils aus Afrika

Insgesamt wurden 30 Personen angehalten und Drogen und Geld beschlagnahmt. Sie stammen grösstenteils aus afrikanischen Staaten. 18 Personen davon wurden vorwiegend wegen Kokainhandel und Verstössen gegen das Ausländergesetz in Haft genommen. Zwei Fälle wurden an das Strafeinzelgericht Bern-Laupen zur Beurteilung überwiesen. Zehn dieser Personen, die sich hier illegal aufhielten, wurden in Ausschaffungshaft versetzt, sechs davon wurden bereits anderen Kantonen zur Ausschaffung zugeführt. Die Polizei stellte im Verlauf der Aktion kleinere Mengen an Kokain, Heroin und Marihuana sowie Bargeld, das aus dem Drogenhandel stammen dürfte, sicher.

Bei vielen Festnahmen setzten sich die verdächtigen Personen vehement zur Wehr oder versuchten zu flüchten. In der Folge wurden denn auch mehrere Männer wegen Hinderung einer Amtshandlung verzeigt. Auch im Bereich der Reithalle kam es während einer Festnahme zu einer Rangelei. Trotzdem mussten während der gesamten Aktion keine nennenswerten Verletzungen registriert werden.

pd/pk

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